In der Geschichte "Die Träumenden" in Stephen Kings letztem Kurzprosaband "Ihr wollt es dunkler" ("You Like It Darker") erwähnt der Ich-Erzähler, der als Stenograf beschäftigt ist, dass er bei seiner Arbeit gelegentlich eine Stenomaske tragen muss. 'Was zur Hölle ist eine Stenomaske?', fragte ich mich.
"Eine Stenomaske wird verwendet, wenn Gespräche zwischen mehreren Personen von einer anderen Person aufgezeichnet oder gedolmetscht werden, insbesondere beim Simultandolmetschen", weiß die Webseite Konferenztechnik.de. "Die dicht am Mund des aufzeichnenden Sprechers anliegende Maske lässt zum einen nur die Worte des aufzeichnenden Sprechers in die Aufzeichnung oder Übertragung einfließen und verhindert zum anderen einen akustischen 'Echoeffekt' durch das ständige Nachsprechen im selben Raum für die eigentlichen Gesprächsteilnehmer." Die Markteinführung folgte 1954 in den USA (die King-Geschichte spielt im Jahr 1971).
Noch nie in meinem Leben habe ich dieses Utensil im Einsatz gesehen, weder in der Fiktion noch im echten Leben. Es ist ein ulkiger Anblick, man denkt an Gasmasken, Aliens und Bane aus dem Batman-Universum. Überzeugt euch selbst: Bildersuche "Stenomaske".
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen