Samstag, 1. März 2025

Serientagebuch 02/25

02.02. Bosch 2.06
03.02. This Country 1.01
06.02. This Country 1.02
Bosch 2.07
Twelve Monkeys 2.12
08.02. This Country 1.03
09.02. Lost 1.09 (RW)
10.02. This Country 1.04
Twelve Monkeys 2.13
11.02. The Hot Zone 2.01
Bosch 2.08
Bosch 2.09
12.02. The Hot Zone 2.02
Bosch 2.10
13.02. The Hot Zone 2.03
American Rust 2.01
Person of Interest 3.13
17.02. American Rust 2.02
American Rust 2.03
18.02. Family Guy 23.03
19.02. The Hot Zone 2.04
20.02. This Country 1.05
This Country 1.06
Person of Interest 3.14
21.02. American Rust 2.04
22.02. Squid Game 2.03
Squid Game 2.04
25.02. Family Guy 23.04
27.02. The Hot Zone 2.05
American Rust 2.05

Mit einer Pause von zweieinhalb Jahren, nachdem Twelve Monkeys einfach so aus der Prime-Videothek genommen worden war, konnte ich nun endlich die zweite Staffel zu Ende schauen. Zur Weihnachtszeit schenkte mir Amazon nämlich ein Guthaben in Höhe von 5,- €, und davon (sowie einer kleinen Zuzahlung) kaufte ich mir die restliche Season. Die komplexe Zeitreise-Story fordert nach wie vor den Verstand heraus und duldet keinen Moment der Unaufmerksamkeit. Dennoch konnte ich dem Plot einigermaßen folgen, denn er wird fokussiert und mit geordneten Strukturen erzählt. Jede Episode ist insoweit in sich abgeschlossen, als sie sich eine narrative Teilstrecke vornimmt: So, heute wird das abgehandelt, und am Ende leiten wir hierzu über. Zwangsläufig gibt es immer wieder Rückverweise und Anknüpfungspunkte, aber die versteht man in der Regel, dank zuschauerfreundlich rekapitulierender, aber nie aufgesetzt wirkender Dialoge sowie hilfreicher "Was bisher geschah"-Montagen zu Beginn jeder Folge. Der Look der verschiedenen Epochen, insbesondere der postapokalyptischen Zukunft, gefällt mir gut; man merkt zwar, dass die Syfy-Produktion kein riesiges Budget hatte, aber aus den zur Verfügung stehenden Mitteln wurde das Maximum herausgeholt.

Nach noch längerer (allerdings freiwilliger) Pause habe ich auch Bosch fortgesetzt. In dessen zweiter Staffel wird eine zusammenhängende Geschichte um einen ermordeten Erwachsenenfilmproduzenten, korrupte Cops und die armenische Mafia erzählt, die im Wesentlichen auf dem fünften Bosch-Roman basiert, den ich nicht gelesen habe. (Tatsächlich bin ich mit Michael Connellys Krimireihe überhaupt nicht vertraut. Sollte ich das mal ändern?) Ich hatte völlig vergessen, wie viele Nebenfiguren es im Bosch-Universum gibt. Allesamt sind mit Liebe zum Detail geschrieben, wirken geerdet und glaubhaft.
Kurzum: Kann man gucken. Gefreut hat mich vor allem, die ewig faszinierende Stadt der Engel mal nicht in Flammen zu sehen ...

Zum Schluss eine Britcom, die von 2017 bis 2020 in drei Staffeln lief. In der Mockumentary This Country begleiten wir das heranwachsende Cousin-Cousine-Gespann Kerry und Kurtan, das in einem namenlosen Dorf in den Cotswolds in den Tag hineinlebt. Es ist ein bestürzend inhaltsleeres und langweiliges Leben, das die beiden abgehängten, weder bauern- noch sonstwie schlauen Youngsters führen. Den BBC Studios ist das Kunststück gelungen, den einzigen Flecken des ruralen Englands aufgespürt zu haben, in den man sich nicht sofort verliebt. (Zumindest stelle ich mir die gesamte britische countryside pittoresk und charmant bis zum Zuckerschock vor.) Hauptdarstellerin Daisy May Cooper, die zusammen mit ihrem Serien-Cousin und Real-Life-Bruder Charlie Cooper für die Idee und sämtliche Drehbücher der vielfach ausgezeichneten Reihe verantwortlich zeichnet, sagte hinsichtlich des location scouting: "All the material is based around stuff that happens in Cirencester, but when we went to the channel they thought that Cirencester was a bit too big and Northleach [das letztlich der Drehort wurde] is a smaller village, and sort of isolates the characters a bit more. Makes them more claustrophobic."
Bei aller deprimierenden Grundstimmung gibt es doch reichlich zu lachen.

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